Ausflüge ab Saidia

 

OUJDA                    09:00 – 13:00 Uhr

Die Strasse führt uns in südliche Richtung. Nach ca. 70 km erreichen wir Oujda. Die Stadt liegt in ca. 500m Höhe in der Angadebene. Die imposanten Stadtore Bab Al Gharbi und Bab Sidi Abd el Wahab zeugen von der Vergangenheit. Bei einem Spaziergang durch die Medina entdecken Sie das bunte Treiben in den Souks, die ‚Kissaria’, den Platz Attarine  und die drei Brunnen der ‚Grossen Moschee’. Die Moschee (Auβenbesichtigung) ist das älteste Bauwerk der Stadt. Danach haben Sie Zeit zur freien Verfügung und zum Einkaufen.
Anschließend Besichtigung des prächtigen Palastes ‚Dar Sebti’. Ein reicher Kaufmann ließ ihn im Jahr 1938 erbauen. Weiter geht die Fahrt vorbei am ehemaligen Haus des französischen Generals Lyautey (es stammt aus der Zeit des Protektorats) und an der Schule Sidi Ziane, die als erste in Marokko ein modernes Schulsystem einführte. Sie haben auch Gelegenheit, von der Terrasse eines Cafés aus einen herrlichen Panoramablick über die Dächer der Stadt und die Umgebung  zu genießen.

TAFOUGHALT                 09:00 – 13:00 Uhr

Es geht in eine reizvolle Gegend, die südöstlich von Saidia liegt. Auf der Strecke nach Tafoughalt bieten sich dem Reisenden wunderschöne Ausblicke. Das Tal von Zegzel verengt sich zu einer Schlucht mit schroffen Felswänden. Die außergewöhnliche Flora und Fauna des Beni-Snassen-Massivs ist beindruckend. In dieser Gegend wurden auch viele Höhlen entdeckt – wie z.B. die ‚Höhle des Kamels’ und die ‚Höhle der Tauben’.  Sie sind der Öffentlichkeit nicht zugängig, aber vom Eingang aus kann man einen Blick hineinwerfen.
Die Rückfahrt führt durch die Stadt Berkane – ein bedeutendes Landwirtschaftszentrum (hauptsächlich werden Getreide, Weintrauben, Zitrusfrüchte und Gemüse angebaut).

GOUROUGOU  & NADOR                 08:30 – 14:30 Uhr

Nach einer Fahrt von ca. anderthalb Stunden erreichen Sie das malerische Waldgebiet von Gourougou. Es ist für die gesamte Region von biologischer und ökologischer Bedeutung. Pinien, Zypressen, Thujen, Eichen und Eukalyptusbäume wachsen auf einer Fläche von 5200 ha. Die Paβstrasse erreicht eine Höhe von 874m. Während des Spaziergangs kann es gut sein, dass Ihnen einige Paviane über den Weg laufen. Am Waldrand machen wir Halt in einem Café und Sie können bei einem Glas Pfefferminztee den atemberaubenden Blick auf Nador und Melilla geniessen. Weiterfahrt nach Nador. Die kurze Stadtrundfahrt führt durch das Zentrum und an der Strandpromenade entlang. Anschließend Zeit zur freien Verfügung.  Auf der Rückfahrt nach Saidia wird im Fischerdorf Ras El Ma Halt gemacht.

FIGUIG  (2 Tage)                     07:30 – 20:00 Uhr

Abfahrt in Richtung Sahara. Die Strecke führt über Bouarfa zur eindrucksvollen Oasenstadt Figuig mit ihrem riesigen Palmenhain,  in dem es über 100.000 Dattelpalmen gibt. Mit etwas Glück können Sie auch Nomaden sehen, die in dieser Region ihre Zelte aufschlagen und ihre Dromedare und Ziegenherden in der nahen Umgebung grasen lassen. Vielleicht entdecken Sie auf der Fahrt auch einige Gazellen, die ebenfalls in der Gegend anzutreffen sind.
Bei der Ankunft in Figuig haben Sie Gelegenheit, das Haus eines Dorfbewohners zu besichtigen. Dort wird man Ihnen Pfefferminztee sowie  frisch gebackenes Fladenbrot, Butter und Honig servieren. Figuig besteht aus 7 Ksour (Speicher- und Wohnburgen, die jeweils von einer Auβenmauer umgeben sind und nicht weit voneinander entfernt liegen)  und einem separaten Verwaltungsviertel. Während dieses Ausflugs können Sie sich ein Bild davon machen, wie Einheimische am Rand der Wüste leben. Die Übernachtung erfolgt in einem kleinen Hotel in Figuig.

FES   (2 Tage)                      07:30 – 20:00 Uhr

Fes ist die älteste der vier Königsstädte und gilt als das ‚spirituelle und kulturelle Zentrum’ des Landes. Die Stadt liegt umgeben von einer Hügellandschaft in der Sais-Ebene. Bei der Besichtigung von Fes sehen Sie die berühmte Karaouine Moschee, das Grabmal des Stadtgründers Moulay Idriss II (jeweils nur Auβenbesichtigung), die Koranschule Attarine, das Tor ‚Bab Bou Jloud’, das Gerberviertel und den Brunnen Nejjarine. Die Altstadt von Fes, die von mächtigen Mauern umgeben ist,  steht seit 1981 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO.  Sehr beeindruckend sind die pulsierenden Souks mit einem Gewirr aus engen Gassen und unzähligen Handwerkern wie Kupferschmieden, Korbflechtern, Tischlern…  Dort herrscht noch ein fast mittelalterliches Treiben.  Übernachtung in Fes.
Während des Ausflugs besichtigen Sie auch die archäologische Ausgrabungsstätte Volubilis aus der Zeit des Römischen Reichs. Viele der schönen Mosaikfuβböden sind noch in einem sehr guten Zustand. Ein weiterer Höhepunkt ist die Besichtigung von Meknes. Die Stadt war neben dem benachbarten Fes Jahrhunderte lang die bevorzugte Residenz der Herrschenden Marokkos. Sie sehen den Getreidespeicher, den Platz El Hedim, die Medina und das monumentale Tor Bab El Mansour, das als das schönste in ganz Nordafrika gilt.